CAS

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CAS

Der CAS (Close Air Support) ist eine luftgestützte Unterstützung, wobei das “Close” relativ ist. Hierbei unterstützt ein Flugzeug oder Helikopter eigene Bodentruppen. Ein CAS kann gesteuert oder ungesteuert vonstatten gehen. Bei einem gesteuerten CAS ist ein FAC oder JTAC erforderlich. Bei einem ungesteuerten CAS liegt die Art und Weise des Angriffs beim Piloten.


FAC/JTAC

Der FAC (Forward Air Controller) oder JTAC (Joint Terminal Attack Controller) ist das Bindeglied zwischen den Bodentruppen und Luftstreitkräften in einem Gefecht. Zu seinen Aufgaben zählt es, Ziele zu identifizieren und zu definieren. Desweiteren ist er für die Einweisung von Fluggeräten zuständig. Er muss in der Lage sein freundliche Truppen vor Freundbeschuss zu schützen, sowie mögliche Bedrohungen für Flugobjekte einzuschätzen. Außerdem muss der FAC/JTAC eine sehr gute Orientierung und Orientierungstechniken besitzen, sowie mit diversen Methoden der Feindmarkierung vertraut sein. Ein FAC/JTAC muss zwar nicht fliegen können, sollte aber wissen, was ein Flugzeug/Hubschrauber kann und was es nicht kann, sowie dessen Vor- und Nachteile für den Kampf kennen. Außerdem sollte er mit den Bewaffnungen der Flugobjekte vertraut sein.

Orientierung

Der FAC/JTAC muss ständig wissen wo er sich selber, wo verbündete Truppen und wo Feinde sich befinden und auch auf der Karte zeigen können. Hierzu die Orientierungsausbildungen:

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Markierung

Um den Piloten eine gute Übersicht über Ziele und Verbündete zu geben, sowie deren Identifikation zu erleichtern stehen dem FAC/JTAC mehrere Markierungsmöglichkeiten zur Verfügung.


Laser

Der Laser ist die genauste Markierungsart den ein JTAC liefern kann. Der Pilot kann manche seiner Waffen auf den entsprechenden Lasercode einstellen. Zur Markierung wir ein Lasermarkierer benötigt. Bei der Benutzung des Lasermarkierers ist zu beachten, dass der Anflugwinkel des Flugzeuges oder Hubschrauber über den JTAC zu dem Ziel sein sollte, damit der Laserpunkt gut erkannt werden kann. Der Laser dient nur zur Makierung von Feinden.

IR

Infrarot oder auch IR genannt, dient zur Markierung in der Nacht. Um Infrarot einsetzten zu können muss der Pilot über ein Nachtsichtgerät verfügen.

IR-Laser Der IR-Laser wird an dem Gewehr befestigt. Nun zielt man mit dem Gewehr auf das Objekt. Hierbei ist zu beachten, dass der Pilot nicht sieht welches ende das Ziel und welches Ende der JTAC ist. somit muss die Angriffsrichtung des Flugzeuges oder Hubschraubers über den JTAC hinweg auf das Ziel sein. Zur besseren Identifikation können auch mehrere IR-Laser das selbe Ziel markieren.
IR-Strobe Das IR-Strobe ist eine pulsierender Gegenstand, der an einem Soldaten angebracht werden kann oder wie eine Granate geworfen wird. Dir Gefahr bei der Markierung von Feinden mit IR-Strobes besteht darin, dass diese mit anderen IR-Strobes in der Nähe verwechselt werden können.

GPS

Eine weitere genaue Art der Markierung ist über GPS-Koordinaten. Diese können mit einem GPS-Gerätes ermittelt werden, sowie mit einem Vector und DAGR. Etwas ungenauer ist die Methode, sie über die Karte abzulesen. Die Koordinaten müssen dann an den Piloten weiter gegeben werden, bzw in der Karte eingetragen werden. Einige Bomben können per GPS Koordinaten gelenkt werden.

Rauch

Die am häufigsten eingesetzte Markierung ist die mit Hilfe von farbigem Rauch. Sie ist sehr leicht schon aus größerer Entfernung zu sehen. Außerdem kann man durch unterschiedlicher Farbwahl mehrere verschiedene Ziel markieren.

Grün Verbündete
Rot Feinde
Blau Exfiltration(Piloten am boden)
Gelb und Violett Werden vor Mission vereinbart oder bei Einsatz abgeklärt
Weiß Sollte nicht zur Markierung eingesetzt werden, da es zur Verschleierung dient.

Talk-on

Der Talk-on ist eine sehr ungenaue und langsame Art der Markierung. Hierbei beschreibt der JTAC das Ziel und wo es sich befindet an Hand von Landmarken. Dies macht er von großen zu kleinen Landmarken.

Beispiel JTAC: Siehst du den Großen Fluss von Ost nach West?

Pilot: Erkannt

JTAC: Siehst du die Stadt Celle mit dem großen Schloss?

Pilot: Erkannt

JTAC: Folge dem Flusslauf nach Westen bis zu einer Brücke.

Pilot: Brücker erkannt

JTAC: Nördlich der Brücke befindet sich ein Wald

Pilot: Erkannt

JTAC: Östlich davon befindet sich eine kleine Baumgruppe.

Pilot: sehe zwei Baumgruppen, eine Größere und eine mit ca. 5 Bäumen

JTAC: Die Größere. Davon befindet sich ein Baum weiter Nördlich.

Pilot: Erkannt.

JTAC: 20 Meter nördlich ist ein T72 an einem Busch.

Pilot: Erkannt

Tracer

Der JTAC kann das Ziel auch durch Tracerfeuer markieren. Dazu benötigt er ein Magazin mit Leuchtspurgeschossen oder einen MG-Schützen(dieser hat bei jeden dritten Schuss ein Tracer). Nun muss er nur noch auf das Ziel schießen. Bei größeren Gefechten kann der Pilot meist die Tracer von anderen Kampfgruppen nicht unterscheiden. Auch sollte man darauf achten, dass man nicht mit Feindwaffen schießt, da diese meist eine andere Tracerfarbe haben. Blufor schießt mit grüngelben Tracern, Opfor mit rotem.

Waffen

Damit der JTAC das Flugzeug oder den Hubschrauber effektiv einsetzen kann sollte er wissen was für Bewaffnung zu Verfügung steht und wie man sie einsetzten sollte und kann.

Maschinengewehr/Kanone

Gau-8, Maschinengewehr, Minigun

Maschinengewehre oder -kanonen sind entweder starr oder beweglich montiert(Hubschrauber). Meist sind sie zur Bekämpfung von Infanterie und leichten Fahrzeuge gedacht. Die Maschinenkanone des Apache kann auch mittlere Panzerrung durchdringen. Die Gau-8 der A-10 kann auch schwere Panzer bekämpfen. Bei dem Einsatz dieser Waffen muss das Flugobjekt relativ nah an den Feind heran, sodass es Gefahr läuft von Flugabwehr beschossen zu werden. Auch muss das Ziel gut markiert werden, das der Schütze es meist recht spät sieht.

Lasergelenkte Bomben/Raketen

AGM 65D Maverick, AGM 114 Hellfire, GBU-12

Lasergelenke Raketen und Bomben können sehr Präzise aus großer Höhe bzw Entfernung abgefeuert werden. Die Ziel müssen von dem JTAC gelasert werden oder die Luftfahrzeuge lasern sie sich selber. Die AGM 65D Maverick ist eine Rakete die an einem Flugzeug montiert ist. Sie können auf ein Laser oder eine Infrarot-Bildquelle aufgeschaltet werden. Die AGM 114 Hellfire hat 2 typen, die L und die K. Die K fliegt ein Laserziel an, wobei die L ein Radarkopf hat und somit ein aufgeschaltenes Ziel selbständig bekämpft. Die Hellfire Raketen haben auch 2 Feuermodi. Die können das Ziel direkt anfliegen oder in einem hohen Bogen, was die Möglichkeit bietet über Hindernisse hinwegzuschießen. Die GBU-12 ist eine Lasergelenke Bombe die auf ein Laserziel aufgeschalten wird.

GPS-Gesteuerte Bomben

GBU-38, GBU-32, GBU-31

GPS-Gesteuerte Bomben werden durch Eingabe von GPS-Koordinaten in Ihr Ziel gelenkt. Sie eignen sich nur zur Bekämpfung von stationären Zielen, da die GPS-Koordinaten nach dem Abwurf nicht mehr geändert werden können. Die GBU-31 ist eine große die 32er eine Mittlere und die 38er eine kleine Bombe.

Ungelenkte Raketen/Bomben

Mk82, LAU-68, LAU-61

Ungelenkte Bomben und Raketen müssen per Ausrichtung des Flugzeuges oder Hubschraubers in das Ziel geworfen bzw. gelenkt werden, was sie ein wenig ungenauer macht. Sie eignen sich meist nur zur Bekämpfung von Infanterie und leichten Fahrzeugen. Die Ziele oder Zielbereiche müssen gut markiert werden.

Ferngelenkte Raketen

TOW

Ferngelenkte Raketen können nach dem Abschuss noch gelenkt werden, aber Ihre reichweite ist begrenzt. Auch muss ein direktes Sichtfeld zum Ziel da sein.

Streubomben

CBU-87, CBU-83

Streubomben sind ungelenkte Bomben, die aber durch einen sehr großen Gebietsschaden Ihr Ziel oder Ziele meistens treffen. Streubomben sollten nur dann eingesetzt werden, wenn verbündete Kräfte nicht in der Nähe sind.

Luft-Luft Raketen

AIM-9X, AIM-120

Luft-Luft Raketen dienen zur Bekämpfung von Feindlichen Luftzielen sie schalten entweder Wärmequellen oder Radarsignaturen auf. Die AIM-9X ist für kurzen Reichweite die AIM-120 für mittlere Reichweite.

Kommunikation

Um eine effektive Luftunterstützung zu gewährleisten müssen der JTAC und der Pilot ein effektive Kommunikation haben. Hierbei müssen die wichtigen Informationen Präzise und kurz gehalten werden. Unwichtige Informationen sollten nicht in eine Anforderung rein. Um das zu gewährleisten bedarf es einer gewissen Vorbereitung und einer einfachen standardisierten Konnunikation.

Einsatzvorbesprechung

Um den CAS effektiv zu gestalten müssen gewisse Absprachen vor dem Einsatz getroffen werden. Beteiligte Personen bei dieser Besprechung sind der Einsatzleiter, der oder die JTACs sowie die Piloten. Folgende Punkte müssen vorher geklärt werden:

Funknahmen und -frequenzen
Um eine die Kommunikation herstellen zu können, muss vorher geklärt werden wer wie heißt und auch auf welcher Frequenz dieser zu erreichen ist.

Der JTAC und der Pilot sollten einen eigenen Kanal zu Kommunikation haben.

IP/BP
Damit die Piloten wissen, wo sie sich bereithalten sollen und von wo die Unterstützung kommen sollen,gibt es so genannt Insertion Points (IP) für Flugzeuge und Battle Points (BP) für Hubschrauber. Die IP und BP sollten aber keine Punkte sein sondern eher als Bereiche in denen sich die Fluggeräte frei bewegen können.
Bewaffnung
Desweiteren sollten die Aufgaben der Flugzeuge verteilt werden, sowie deren Bewaffnung für den Kampfeinsatz festgelegt werden, sodass der JTAC weiß, auf was er zugreifen kann. Und gegebenen Falls seine Ausrüstung der Bewaffnung anpasst. (Soflam bei Lasergelenkten Bomben)
Flugverbotszonen
Damit der JTAC nicht ausversehen ein Flugzeug in eine Flugverbotszone lotst sollten auch diese besprochen werden.
Einsatzregeln
Zum Schluss sollten noch Missionsspezifische Einsatzregeln festgelegt werden, wie z.B. festgelegt Lasercodes oder Freiheiten in der Bewegung und Ausführung des JTAC und Piloten.

Anmeldung

Gefechtsbereitschaft anmelden Ist ein Flugzeug gestartet und bereit Befehle zu erhalten muss dieses sich beim JTAC anmelden. Wichtige Informationen sind:

-Anzahl der Flugzeuge(wenn sich ein Geschwader oder eine Rotte anmeldet)

-Wo das Flugzeug in Stellung gegangen ist

-Art und Anzahl der Bewaffnung(falls noch nicht bei der Vorbesprechung abgeklärt)

-Ungefähre Einsatzdauer bis Bingo

Abmeldung

Sollte ein Flugzeug oder Hubschrauber nach einem CAS wieder zurück zur Basis oder zu einem anderen Einsatzort, so muss sich dieser wieder bei dem JTAC abmelden.

EVAC WINCHESTER

Hat der Hubschrauber oder das Flugzeug seine ganze Munition verschossen so meldet dieses sich mit “EVAC Winchester” ab. Somit weiß der JTAC, dass er nicht mehr auf das Flugobjekt zugreifen kann.

EVAC BINGO

Bei “EVAC Bingo” meldet sich das Flugobjekt ab, da es keinen Treibstoff mehr hat.

Einsatz

CAS anfordern

Wird der Einsatz eines CAS notwendig, so muss dieser Angefordert werden. Dieser kann über 2 Methoden erfolgen. Die erste Methode ist der Talk-On. Hierbei wird relativ schnell ein Flugzeug hereingeholt und unterwegs gebrieft. Vorteil ist das der CAS schnell da ist. Nachteil: er ist nicht so genau und es kann passieren, dass nicht schnell genug alle informationen richtig übermittelt worden, sodass der CAS abgebrochen und erneut angeflogen werden muss. Der 2. ist ein 9-Liner. Hierbei handelt es sich um ein Protokoll bei dem 9 Informationen in einer Reihenfolge an den Piloten übermittelt werden. Mit diesen Informationen kann der Pilot nun effektiv ein Ziel bekämpfen. Nachteil: Die Informationsbeschaffung kann unter Umständen länger dauern. Nach einem erfolgreichen 9-Liner Angriff kann sehr gut mit einem Talk-on-Angriff erneut angegriffen werden, da man sich auf die Informationen des vorherigen 9-Liners bezieht. So gibt man nur die neuen Infos durch und der Pilot weiß was er zu machen hat.

TALK-ON

Bei einem Talk-on müssen ein paar wichtige Informationen übermittelt werden. Das wären Wo, Was und Wie soll ein Zeil angegriffen werden. Und ganz WICHTIG wo sind Verbündete. Dies kann zum Beispiel so ablaufen: JTAC: Adler, hier Späher, benötige CAS bei 035 088, kommen! PILOT: Hier Adler, bin auf dem weg, kommen! JTAC: Ziel ist ein T-72, wird mit rotem Rauch makiert, verbündete 200m südlich, kommen! PILOT: verstanden, kommen!

Bei diesem Talk-on ist der Pilot recht schnell am Einsatzort, aber er wurde nicht wirklich gesteuert und kann gefahrlaufen in eine feindliche Luftabwehr zu fliegen. Deshalb sollte der Talk-on nur in wirklichen Notfällen eingesetzt werden oder nach einem erfolgreichen 9-Liner, sodass sich auf diesen bezogen werden kann. Oder wenn der Pilot sich schon im Einsatzgebiet gut auskennt, also nach mehreren Überflügen.

9-Liner

Besser als der Talk-on ist der 9-Liner. Der 9-Liner ist eine standardisierte Anforderung, die alle wichtigen Informationen enthält. Der 9-Liner sollte nach Möglichkeit die Regel der Anforderung sein, da sie dem Piloten exakt sagt, was er zu tun hat. Es gibt 3 Arten von 9-Liner Anforderungen Typ 1: Sicht auf Ziel und Flugzeug Typ 2: Sicht auf Ziel oder Flugzeug Typ 3: Keine Sicht auf Ziel oder Flugzeug Die Typen des Angriffs bestimmen den Freiheitsgrad des Piloten. Bei einem Typ 1 Angriff wird der Pilot komplett von dem JTAC geleitet. Bei einem Typ 3 Angriff muss der Pilot die meisten Entscheidungen selber treffen, wie z.B. greif ich an oder nicht, oder ist der Angriff beendet oder muss ich noch mal anfliegen.


Wenn der Pilot für den 9-Liner bereit ist, so wird dann dieser Übermittelt:

1. IP/BP Als erstes wird angegeben, von wo aus alles Beginnen soll, Also wird der Insertion Point(IP) für Flugzeuge oder der Battle Point(BP) für Hubschrauber benannt.

2. Ausrichtung Als zweites wird angegeben in welche Richtung das Zielgebiet vom IP oder BP, also in welche Richtung der Pilot fliegen muss. Angegeben wir die Richtung in Grad

3. Entfernung Als drittes soll ungefähr angegeben werden, wie weit der Pilot fliegen muss um ins Zielgebiet zu kommen.

4. Höhe über NN Als viertes wird die Höhe über Normal Null angegeben. Dies ist wichtig für Bombenabwürfe und bei Nachtflug, so dass das Flugzeug nicht in den Boden kracht

5. Zieltyp Hier wird angegeben, um was es sich für ein Ziel handelt. Z.B. Panzer oder Infanterie

6. Koordinaten Koordinaten des Ziels angeben.

7. Markierung Art der Zielmakierung, z.B mit rotem Rauch oder Laser

8. Verbündete Kräfte Hier müssen alle Verbündeten Kräfte angegeben werden. Es werden die Ausrichtung und Entfernung vom Ziel angegeben

9. Abflug Der letzte Punkt ist der Abflugwinkel des Flugzeuges. Hier sollte angegeben werden wohin das Flugzeug abdrehen soll um nicht über Feindgebiet abgeschossen zu werden. Dies kann ein IP/BP sein oder eine Gradzahl

Zwischen den einzelnen Punkten sollte die Funktaste kurz losgelassen werden, sodass der Pilot zeit hat die Sachen zu notieren und er weiß wann ein neuer Punkt anfängt. Nun hat der Pilot alle Informationen um das Ziel zu finden und zu identifizieren. Nachdem er dies alles aufgeschrieben hat, fragt dieser noch nach Zusatzinformationen.

Zusatz Angriffsausrichtung Von welcher Richtung aus der Angriff erfolgen soll Waffenwahl Gibt an mit welcher Waffe der Pilot angreifen soll, oder ob es in der Entscheidung des Piloten liegen soll Bedrohungen Was für Bedrohungen gibt es für den Piloten und wo befinden sie sich Gefahren Was für Gefahren können durch den Angriff entstehen, z.B. Dange Close Angriffe Lasercode Der eingesetzte Lasercode bei Laserlenkung

Nachdem der Zusatz übermittelt wurde, Wiederholt der Pilot die Punkte 4,6,8 und die Zusätze.

Beispiele für den 9-Liner

JTAC Rufnahme: Fuchs

Pilot 1 Rufnahme: Adler 1

Pilot 2 Rufnahme: Adler 2


Adler 1 und 2 fliegen als Geschwader werden also zusammen angefordert und befinden sich bei IP Green.

Ziel sind 2 Panzer

Der JTAC hat Sicht auf das Ziel und und auf die ankommenden Flugzeuge

Er befindet sich bei einem Squad Infanterie das 400m Südlich der Panzer befindet.


JTAC: Adler hier Fuchs, Dies ist eine Typ 1 Anfrage, kommen!

Pilot 1: Hier Adler, bereit für 9-Liner, kommen!

JTAC: Green, 056, 8km, 1050, 2 Panzer, 043 041, roter Rauch, süd 400, 180, kommen!

Pilot 1: Bereit für Zusatz, kommen!

JTAC: Benötige 2 Maverick, Angiffswinkel 060 Grad, kommen!

Pilot 1: 1050, 043 041, süd 400, 2 Maverick, Angriffswinkel 060 Grad, kommen!

JTAC: Continue!


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CAS Durchführen

Nachdem die Anfrage durchgegeben wurde kommt es zu Durchführung. Hierbei schwenkt nun der Pilot Richtung Ziel ein. Dies teilt er durch ein “Inbound” mit. Der JTAC entscheidet nun, ob der Angriff fortgesetzt werden soll entweder mit “Continue” oder “Abort, Abort, Abort” zum abbrechen. Als nächstes gibt der Pilot an, wenn er das Zielgebiet sieht indem er dies mit “Visual” signalisiert. Findet er das Zielgebiet nicht, so sagt er stattdessen “Blind”. Sieht er nun das Ziel selber meldet er es durch “Tally” findet er das Ziel selber nicht dann sagt er stattdessen “Nojoy”. Nun ist der Pilot bereit abzudrücken. Der JTAc gibt seine Freigabe durch “cleared hot”. Nun Schießt der Pilot und gibt es mit “1 Out” an. Hierbei steht die 1 nicht für wie viele, sondern die wie vielte angeschossen wurde. Nun wird der Einschlag dokumentiert. Dies tut bei einem Typ 1 Angriff der JTAC bei einem Typ 2 oder Typ 3 der Pilot mit “splash”. Der Pilot dreht nun ab mit den Worten “Off”. War der Einschlag nun erfolgreich, so meldet man dies mit “Hit” oder falls nicht mit “Miss”. Ist nun der Angriff beendet meldet der JTAC dies mit “Engagement complete” oder er fordert einen neuen Angriff an.

Wird ein gelasertes Ziel angegriffen geht es wie folgt ab. Der Pilot meldet “Inbound” Der Pilot sagt 10 sekunden bevor er das Zeilgebiet sieht “10 seconds”. Sieht er das Zeilgebiet sagt er “Laser On” und der JTAC macht den Laser an und quittiert mit “Lasing”. Nun sucht der Pilot den Laser. Findet er ihn meldet er dies mit “Spot” findet er ihn nicht dann meldet er “Negativ”. Nun folgt wieder das “Cleared Hot” und der Rest geht wie gewohnt weiter.


Beispiel wie oben beschrieben:


Pilot 1: Inbound!

JTAC: Continue!

Pilot 1: Visual!

Pilot 1: Tally!

JTAC: Cleard Hot!

Pilot 1: One Out!

JTAC: Splash!

Pilot 2: Two Out!

JTAC: Splash!

Pilot 1: Out!

Pilot 2: Out!

JTAC: 2 Hits, Engagement complete, Ende!

Codewörter

Inbound: Flugzeug dreht auf Zielgebiet ein

Visual: Zeilgebiet entdeckt

Blind: Zielgebiet nicht entdeckt

Tally: Ziel gesichtet

Nojoy: Ziel nicht gesichtet

Cleard Hot: Angriff frei

Cleard to Engage: Angriff selbständig ausführen

Continue: Angriff weiter einleiten

Abort, Abort Abort: Angriff Abbrechen

One Out: 1. Waffe Abgefeuert

Splash: Einschlag

Hit: Ziel bekämpft

Miss: Ziel verfehlt

Off: Flugzeug dreht ab

Engagement complete: Angriff beendet

10 seconds: Laser bereithalten

Laser on: Laser einschalten

Lasing: Laser ist an

Spot: Laser gesichtet

Negativ: Laser nicht gesichtet