Kampagne: Red Vanguard

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Juli 2014:

Nach dem Bankrott des griechischen Staates kämpft das Land um seine Existenz: Im nördlichen Teil des Festlands und auf den Inseln herrschen kriegsähnliche Zustände, da politisch motivierte Rebellen ebenso wie kriminelle Banden ungestraft das Land heimsuchen. Am stärksten betroffen ist die Region des Altischen-Archipels mit seiner mittlerweile entlang ethnischer Linien gespaltenen Bevölkerung. Dies hat sich die "Goldene Morgenröte" zu Nutzen gemacht, die nach dem gescheiterten Putsch auf dem Festland hier eine neue Operationsbasis gefunden hat und - verstärkt durch Überläufer sowohl aus Polizei- als auch Militärkreisen - mittlerweile einige Ortschaften auf Altis unter ihrer Kontrolle hat. Immer wieder kommt es zu heftigen Gefechten zwischen den verbleibenden griechischen Truppen und unterschiedlichen Rebellengruppen, sehr zum Leidwesen der Zivilbevölkerung. Auch wenn tausende bereits die Insel verlassen haben, so befinden sich immernoch viele Zivilisten im Krisengebiet, getrieben von der Angst in solch unsicheren Zeiten auch noch den Rest ihrer Besitztümer zu verlieren wenn sie fliehen.

September 2014:

Der UN Sicherheitsrat beschließt die Entsendung einer Friedenstruppe nach Altis um zum Einen die bereits im August angelaufenen humanitären Projekte und zum Anderen die im Krisengebiet verbliebene Zivilisten zu schützen.

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Nach ihrem Eintreffen auf der Insel errichteten die UN Truppen eine Basis auf dem Flughafen nahe der Ortschaft Gravia. Von dort aus koordinieren die UN Truppen die Verteilung von Hilfsgütern wobei sie oftmals ins Kreuzfeuer der Konfliktparteien geraten. General O'Darris, Befehlshaber der UN Friedensmission in Griechenland, räumte in einem Presseinterview ein, dass das Mandat der Griechenlandmission die aktive Bekämpfung der Rebellen nicht umfasst und eine Erweiterung um diesen Punkt nicht in Aussicht ist.

Am 16. September gibt die Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) bekannt, dass sie den Kontakt zu einem Beobachterteam verloren hat. Das Team sollte Hinweisen auf mögliche Kriegsverbrechen nachgehen, darunter eine vermeintliche Massenerschießung im Fischerdorf Kyra Nara. Der Verbleib des OSZE Teams ist ungeklärt.

Die russische Föderation verkündete am 18. September überraschend die Entsendung von drei Zerstörern und einem Verbund von Ropucha-II Landungsschiffen vor die Küste der Insel Altis. Insgesamt sollen 2 Batallione russischer Marineinfanterie ins Krisengebiet entsandt werden um einen Waffenstillstand zu erzwingen und die Krise auf den Griechischen Insel insgesamt zu beenden.

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Obgleich die griechische Regierung in Athen sich positiv zur russischen Intervention äußerte, da "Griechenland in dieser Stunde der Not auf Hilfe aus dem Ausland angewiesen ist" warnen Kritiker davor, dass Russland die Krise als Vorwand nutzen könnte um Truppen langfristig auf der Insel zu stationieren.


(Geschehnisse in 'Monday Mornings')

Das russische Oberkommando gab bekannt, dass am gestrigen Tag (29.9.2014) eine Bodenoffensive gestartet wurde mit dem Ziel die Rebellentruppen aus dem Golf von Pyrgos fern zu halten. An diesem Tag wurden schwere Gefechte zwischen russischen Truppern und den Rebellen gemeldet in deren Verlauf auch ein russischer Aufklärungshelikopter abgeschossen worden sein soll.

Aus dem Einsatzprotokoll geht hervor, dass Teile der Rebellen in der Ortschaft Poliakko angeblich knapp ein Dutzend Zivilisten erschossen haben sollen. Weiterhin fanden die russischen Soldaten eine UN Hilfsstation nahe Alikampos verwüstet vor, wobei auch dort sowohl Leichen von Zivilisten als auch UN Personal gefunden wurden. Schlussendlich nahmen die russischen Streitkräfte die Ortschaft Alikampos ein, ob die Offensive die russischen Truppen noch weiter ins Inland führt ist zum derzeitigen Zeitpunkt Gegenstand von Spekulationen.


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Ein Sprecher der Rebellen verurteilte in einem Interview die Präsenz der russischen Streitkräfte auf Altis. Es handle es sich um einen Konflikt der Griechen untereinander, bei dem das Einschreiten ausländischer Kräfte als Aggression gegen das griechische Volk zu sehen sei. Weiterhin bestritt er die Vorwürfe der Hinrichtung von Zivilisten in Poliakko durch Rebellentruppen, es handle sich hierbei um Gräueltaten der russischen Invasoren die den griechischen Kämpfern aus propagandazwecken in die Schuhe geschoben würde. Die Präsenz der UN würde von den Rebellen geduldet, jedoch unter der Vorraussetzung dass keine bewaffneten UN Friedenstruppen auf der Insel operieren.

General O'Darris bezeichnete die Forderung einer Entwaffnung der UN Truppen auf Altis als skandalös, sahen sich doch die UN Truppen in den vergangenen Wochen starken Angriffen der Rebellen ausgesetzt. Angesichts des Massakers an UN- und zivilpersonal an einer sanitären Hilfsstation nahe Alikampos und dem starken Beschuss von UN Stellungen auf der ganzen Insel verkleinerte die UN ihr Operationsgebiet und forderte die Ahndung der Aggressionen gegen die UN Mission.



Missionen

  1. Monday Mornings
  2. Radio Silence